Engagement in der Öffentlichkeit und Politik

Wir wollen unser Umfeld ins Nachdenken bringen und auf die aktuelle Problematik des Menschenhandels und der Zwangsprostitution in Europa aufmerksam machen. Daher treten wir mit Informationsstände bei allgemeinen Veranstaltungen und Kongressen auf. Gerne stehen wir dort für Interviews bereit. Auch Zeitungen, Radio und Fernsehen können uns jeder Zeit anfragen.

Walk for Freedom
Stuttgart

Seit 2015 veranstalten wir den jährlich stattfindenden Schweigemarsch „Walk for Freedom“ in Stuttgart. Er wurde von der Organisation A21 initiiert und findet auf der ganzen Welt in verschiedenen Städten am selben Tag statt. Durch den einstündigen Marsch, der durch die ganze Stuttgarter Innenstadt führt, erreichen wir viele PassantInnen und machen sie auf das Thema Menschenhandel – ganz besonders in unserer Stadt und in unserem Land – aufmerksam. Jedes Jahr nehmen rund 300 Menschen in Stuttgart teil und setzen mit uns ein starkes Zeichen.

Jede(r) ist herzlich eingeladen, einfach dazu zu kommen. An unserem Infostand bieten wir eine große Auswahl an Informationsmaterial an und laden dazu ein, mit uns ins Gespräch kommen.

Nächster Walk for Freedom
17. Oktober 2026, 15:30 Uhr, Stuttgart
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Runder Tisch – Stadt Stuttgart

Das Prostituiertenschutzgesetz vom 1. Juli 2017 soll die Situation von Menschen in der Prostitution nachhaltig verbessern, sie vor Ausbeutung schützen und deren rechtliche und soziale Situation optimieren. Mit dem „Runden Tisch Prostitution“ möchte die Stadt Stuttgart die Umsetzung des Gesetzes in Baden-Württemberg begleiten und sich in regelmäßigen Abständen zum Erfahrungsaustausch treffen.

Dazu hat die Stadt ein Gremium zusammengestellt, das aus VertreterInnen aus Politik, Verwaltung und dem Hilfesystem besteht, wie auch aus Sexarbeitenden und VertreterInnen von Prostitutionsbetrieben. Unter der Moderation des Gesundheitsamts Stuttgart bringen die Teilnehmenden ihre Expertise und Erfahrungen ein und erarbeiten gemeinsam Handlungsstrategien.

Wir sind seit 2016 Teil des Runden Tisches und schätzen den Austausch mit allen Beteiligten sehr.

Mehr über unsere Angebote Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung:

EU-Projekt GIPST

GIPST steht für „German Integration Program for Survivors of Trafficking“ und ist ein für 2 Jahre von der EU finanziertes Projekt zur Identifikation und Integration von Überlebenden aus dem Menschenhandel. Der Projektschwerpunkt in Stuttgart lag 2017 und 2018 auf der Identifikation der (potenziellen) Opfer. Dies geschah in enger Kooperation mit der lokalen Polizei und Behörden.

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