Projekt R.O.S.A.
Pilotprojekt (2023-2026) in Kooperation mit dem Europäischen Sozialfonds
R.O.S.A.: Berufliche Integration für Frauen mit Gewalterfahrung und/oder aus der Prostitution mit Fokus auf Migrantinnen in der Armutsprostitution.
Frauen, die in Deutschland in der Prostitution tätig sind, befinden sich häufig in komplexen und prekären Lebenslagen. Viele sind von Ausbeutungsstrukturen, ökonomischer Abhängigkeit und Gewalt betroffen oder bedroht. Neben sexueller Ausbeutung treten häufig weitere Problemlagen wie Arbeitsausbeutung, unsichere Wohnverhältnisse sowie gesundheitliche und psychosoziale Belastungen auf. Ein Großteil der erwirtschafteten Einnahmen wird zur Existenzsicherung von Familien im Herkunftsland verwendet.
Viele der betroffenen Frauen verfügen nur über eingeschränkten Zugang zu bestehenden Hilfestrukturen und sind nicht kranken- und sozialversichert. Sprachbarrieren, fehlende Informationen, Angst, Scham sowie Abhängigkeitsverhältnisse erschweren die Inanspruchnahme von Unterstützung erheblich.
Eine besonders vulnerable Gruppe stellen Frauen und junge Erwachsene aus marginalisierten Roma-Communities in Südosteuropa dar, insbesondere aus von Armut und sozialer Ausgrenzung geprägten Herkunftskontexten. Sie verfügen häufig über geringe formale Bildung und kaum Erfahrung im Umgang mit institutionellen Strukturen, was ihre Situation zusätzlich erschwert.
Das Projekt setzt hier an und bietet niedrigschwellige, kultursensible und bedarfsorientierte Unterstützung. Ziel ist es, Vertrauen aufzubauen, individuelle Ressourcen zu stärken und Zugänge zu Beratung und beruflichen Perspektiven zu eröffnen.
Durch traumasensible Beratung sowie den Einsatz von Sprach- und Kulturmittlerinnen werden Frauen auf ihrem Weg zu mehr Stabilität, Selbstbestimmung und bei der Entwicklung alternativer Lebens- und Erwerbsmöglichkeiten.

Das Projekt wird zum größten Teil spendenfinanziert getragen.
Zusammen können wir diesen Frauen, die in Deutschland schreckliches erlebt haben und ihren Kindern zu einer besseren Zukunft verhelfen!
Das Projekt wird vorwiegend mit Spenden finanziert. Sie möchten helfen? Dann geben Sie im Verwendungszweck „ROSA“ an.
Sie möchten Kontakt mit uns aufnehmen?
Melden Sie sich bei Veronika Schürle (Projektleitung und Vorstand)
